Sonntag, 31. Januar 2016

BAMM CORNER mit Victoria Kern zum Thema: Wochenende im Alltag



Das Wochenende ist vorbei und viele von euch haben wahrscheinlich am vergangenem Freitag, Samstag & evtl. auch am Sonntag die Sau rausgelassen. Nun hat die Arbeitswoche begonnen und der Alltag holt einen schneller ein, als es einem lieb ist. Wäre es nicht eigentlich schön, wenn das ganze Leben eine nichtendende feucht-fröhliche Party wäre? Wie man die Freude aus Festen, Partys und erlebten Events ins tägliche Leben integriert und welchen Spaß man im Alltag finden kann, das erfahrt ihr im folgendem Interview mit der Sängerin & Music Viedeo Model Victoria Kern (25), die seit 2010 mit den Jungs vom DJ-Team Bodybangers zusammenarbeitet.

Wochenende im Alltag

Wie gewinnst du Leichtigkeit im Alltag?

Die Leichtigkeit im Alltag erfahre ich durch positives Denken. Ich versuche mit guter Laune in den Tag zu gehen. Es stimmt wirklich, dass positives Denken vieles im Leben leichter macht.

Hast du eine konkrete Anti- Stress- Methode?

Nach einem stressigen Tag, brauche ich immer jemanden, mit dem ich darüber reden kann. Ich rede mir quasi den Stress von der Seele. Oder etwas Sport. Laufen gehen oder einfach mal richtig auspowern. Das tut mir meistens gut. Generell taucht Stress selten bei mir auf. Ich bin meistens völlig zufrieden und lasse Stress kaum zu.

Nehmen sich die Mensche generell zu ernst?

Ich weiß zwar nicht wie andere es sehen, aber ich finde, dass wir gerade in einer Zeit leben, wo fast jeder dank so einiger lustiger Apps (wie der dubsmash z.Bsp) einfach mal Humor beweist. Da sieht man einfach, dass wir alle über uns selbst lachen können und auch gerne andere damit zum Lachen bringen wollen.

Was können wir bzgl. Lässigkeit von Kindern lernen?

Kinder sind kleine Engel. Sie fallen hin und stehen wieder auf, wir sollten alle so sein. Ich finde es traurig, wenn Menschen einfach aufgeben.

Wie kann jeder individuell den Alltag bunter gestalten?

Um den Alltag bunter zu gestalten, muss man zuallererst einfach positiver denken. Mein Alltag ist immer bunt, weil ich das tue was mir gut tut und worauf ich Lust habe.

Welches Essen hilft dir bei schlechter Laune?

Schokoooolaaaadeeeeeeee!

Bedeutet wenig Geld zu haben auch wenig Spaß im Leben?

Nein, das glaube ich nicht. Als ich jünger war und weniger verdient habe, hatte ich nicht weniger Spaß als heute. Wenn man weniger hat, hat man auch andere Möglichkeiten von Hobbies, Interessen die einem auch Spaß machen können.

Wie sieht deine ultimative Party des Lebens aus?

Die Party meines Lebens findet fast jedes Wochenende statt. Coole Leute, gute Stimmung, gute Musik, mit einander tanzende und lächelnde Leute. Neue Kontakte sind sehr wichtig. Ich habe schon viele Partys gesehen und jede Party mit guter Stimmung war ultimativ. Damit es jedoch die ultimative Party des Lebens wird, braucht mann zusätzlich zu den Cocktails und der Stimmung seine besten Kumpels und die Familie.


Julian Diebold zum Thema: 6 Tips an die Männer



Zur Person:
Julian Evangelos Diebold, Jahrgang 1992, Lehramtsstudent & Mr. NRW 2015/ 2016.

Wo im letzten Bericht Chris Fleischhauer (32), Moderator der wöchentlichen Lottoziehungen, über das Glück gesprochen hat, spricht heute ein glücklicher Gewinner der diesjährigen Mr. NRW Wahl. Julian Diebold konnte sich im Dutzend von Kandidaten behaupten und steht im Dezember bei der Mr. Germany Wahl an vorderster Front. Was seinen Erfolg ausmacht und wie man(n) das beste aus sich machen kann, dass verrät er in seinen 6 Tips an die Männer.

Welche Produkte sollte ein Mann im Repertoire der Tagespflege und Bekleidung besitzen?

Ich denke , dass ein gut duftendes Aftershave sicherlich nicht verkehrt ist. Jedoch sollte der Mann mit Pflegeprodukten, Cremes und Düften nicht übertreiben. Letztlich sollte er einfach Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen. In Sachen Mode & Bekleidung ist meiner Meinung nach eine Lederbikerjacke für jeden Mann unverzichtbar. Bikerjacken sind zeitlos und für jedermann einfach zu kombinieren.

Ist das Vorbild eines "perfekten Gentlemans" das, was Frauen immer noch wollen?

Dies ist eine sehr gute Frage. Meinem Verständnis nach ist ein „Gentleman“ das Maß aller Dinge. Mittlerweile sehnt sich die heutige emanzipierte Frau, nach einem „erwachseneren und unabhängigen Partner“, der nebenbei auch noch die Werte eines Gentlemans verfolgt. Sie wollen kein Muttersöhnchen , welcher jede Entscheidung mit der Mama treffen muss. Sie wollen keinen Playboy, der noch Bestätigung braucht und dem eine Frau nicht reicht. Sie wollen keinen Macho, welcher glaubt durch sein rücksichtslose Art besser auf Frauen zu wirken. Jedoch wollen sie auch keinen selbstverliebten Held, der sich selbst mehr Bewunderung und Aufmerksamkeit schenkt als seiner Partnerin. Die heutige Damenwelt wünscht sich einen Mann der zu 100 % hinter ihnen steht, welcher klare Ziele im Leben verfolgt, die Frau führt und ihr Respekt entgegenbringt.

Was bringt dich in Konfliktsituationen wieder runter?

Um ehrlich zu sein, gehe ich Konflikten immer aus dem Weg. Beziehungsweise lasse ich es nie soweit kommen. Sollte es dennoch soweit kommen, reicht mir schöne Musik , der Gedanke an einen schönen Urlaub oder ein schönes Ereignis aus meinem Leben, welches ich in Gedanken Revue passieren lasse kann.

Was ist deine beste Methode für ein stärkeres Selbstbewusstsein?

Ganz klar: Der Glaube an sich selbst. Das Zitat „der Glaube versetzt Berge", kommt nicht von ungefähr. Jeder Mensch hat eigene Vorzüge und an diesen muss er sich orientieren und an diese glauben. In dem Zusammenhang spielt das Wort Mut auch eine prägende Rolle. Falls du nicht den Mut hast deine Träume so zu leben wie du willst, wird man niemals Erfolge ernten und seine Ziele verwirklichen können.

Nenne bitte einen Anmachspruch, der definitiv wirkt!

Wenn ich einen Anmachspruch wüsste, der definitiv wirkt, wäre ich ein Zauberer. Der bin ich aber nicht. Man(n) muss sich das so vorstellen - Frauen sind wie Mathematik , sie sind kompliziert! Jedoch will ich darauf hinaus, dass es ein dutzend Wege gibt, die zum Ziel führen. Es gibt niemals nur "diese eine" Möglichkeit, eine Frau für sich zu begeistern. Der Mann muss intuitiv handeln. Keine Frau will einen Schauspieler . Sie will einen Mann der authentisch ist und sie zum lachen bringt.

Was muss ein Mann beim ersten Date beherzigen?

Wahrnehmung ist bekanntlich subjektiv. Folglich möchte ich zu dieser Frage einfach nur ein paar Denkanregungen geben. Der Mann sollte sich nicht verstellen. Er sollte höflich und zuvorkommend sein. Entscheidend sind auch Location , Outfit, Gesprächsthemen und ein humorvolles gegenüber.

Zu Beginn eines neuen Jahres redet man gerne und viel über gute Vorsätze. Die meisten von uns erfahren jedoch, dass nach einigen Wochen oder Monaten der innere Schweinehund siegt. Ich hoffe sehr, dass den männlichen Lesern unter euch, Julians Aussagen eine zusätzliche Motivation sind um sich zu verändern, die besten Charaktereigenschaften zu pflegen und um an sich zu arbeiten um die Ziele und Erfolge zu verbuchen, die man(n) sich am 1.1. in den Kopf gesetzt hat.

Herzlichst Euer 

Adam Worozanski

Kolumnist Thomas Hirsch zum Thema: Der innere Frieden zu sich selbst

Thomas Hirsch 

Zur Person: 
Thomas Hirsch, Jahrgang 1982, Autor des erfolgreichen Münchner Blogs "Das Münchner Tagebuch" gibt auf diesem Blog Auszüge zu seinen Texten, welche sich mit den Themenschwerpunkten Liebe, Sex & Partnerschaft auseinandersetzen.

Der innere Frieden zu sich selbst

Als ich mir neulich von der Band Clowns und Helden das Lied „Ich liebe Dich“ aus dem Jahr 1986 anhärte und mir der Text in den Ohren hängen geblieben ist, bemerkte ich, dass sich seit fast 30 Jahren wirklich nichts geändert hat. Was hinzu kam, ist das Internet, Whatsapp und eine oberflächige Beziehung zu sich Selbst und Freunden bei Facebook & Co.. Was geblieben ist, sind die Zeilen aus dem Lied, die im JETZT sich genauso anfühlen wie damals: „wir haben ´86 (2015) und ich altes Trottelgesicht hab mich verliebt, ich sitz hier vor deinem dummen Foto und bemerk immer wieder wie hübsch du eigentlich bist und wenn ich mal hochguck dann seh ich den Telefonhörer und ich denk mir ich nehm ihn ab und ruf dich an und sag’s dir einfach, ist doch die einfachste und normalste Sache der Welt. Vorher, vorher rauch ich noch ‘ne Zigarette, meist rauch ich dann zwei oder drei Schachteln und halt meine Klappe nein für mich bist du nicht nur hübsch du bist mehr für mich ich liebe dich“ Hier weiterlesen...

Kolumne von Chris Fleischhauer zum Thema: Glück

 
Foto © LOTTO

Herzlich Willkommen in 2015 auf meinem VIP Blog! Ich freue mich sehr, dass ich mit Chris Fleischhauer (32), Moderator der wöchentlichen Lottoziehungen, das neue Jahr auf dieser Seite beginnen kann. Jeder von uns hat Hoffnungen und Wünsche für die kommenden 358 Tage. Hoffnungen und Wünsche sind jedoch auch stark mit dem Wort Glück verbunden. Doch was bedeutet Glück individuell und wie müssen Glücksmomente gelebt werden? Zu diesen und weiteren Fragen gibt Chris in seiner exklusiven Kolumne einige hilfreiche Impulse und Antworten.

Glück

Das Wort "Glück" hat etwas Magisches. Jeder hätte es gerne, viele Menschen meinen, sie haben es nicht und doch können die meisten ganz einfach glücklich sein. Was ist Glück eigentlich? Ich finde, es kommt einfach nur darauf an, wie man es definiert. Offensichtlich liegt es in der Natur des Menschen, dass man immer das haben möchte, was man nicht hat. Millionen Lottospieler hoffen jeden Mittwoch und Samstag auf das große Glück. Aber ist es das dann auch wirklich? Ja! - werden viele Leser jetzt sagen. Im ersten Moment stimmt das vielleicht auch. Gerade in der heutigen Zeit macht Geld einiges einfacher. So, wie auch das Sprichwort schon besagt: „Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.“ Im Inneren scheint Glück also doch etwas anderes zu sein. Ein Lottogewinn ist sicherlich ein Glücksmoment. Aber wirkliches Glück ist doch, wenn es einem selbst und den Menschen, die einem nahe stehen gut geht. Das ist auch immer meine Antwort, wenn ich bei Interviews gefragt werde, was für mich selbst Glück bedeutet. In meinem Umfeld sind in den letzten Jahren einige Menschen an unheilbaren Krankheiten, wie z.Bsp. Krebs erkrankt. In einer solchen Situation kann Geld nur noch sehr bedingt helfen. Vielleicht bei der Auswahl des Arztes. Aber wir wollen hier nicht über den Tod sprechen. Versuchen Sie sich doch selbst mal kurz zu erinnern: Wann waren Sie das letzte Mal glücklich? Als Sie eine schwierige Lebensprüfung überstanden haben? Oder Sie morgens neben einem lieben Menschen aufgewacht sind? Oder aber vielleicht, weil Sie jemand an der Supermarktkasse vorgelassen hat? All das kann schon glücklich machen. Glück ist damit sicherlich nur bedingt auch Zufall. Ich finde, dass man das Glücklichsein schon beeinflussen kann. Ein weiteres Sprichwort besagt, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Auch hier ist sicherlich einiges Wahres dran. Besonders im Job denken das die meisten Menschen. Aber glauben Sie mir, oft liegt es nicht am Glück, ob man im Job weiterkommt oder nicht. Da haben meist andere Mächte oder besser gesagt Menschen ihre Finger im Spiel. Also verzweifeln Sie nicht. Glauben Sie an sich selbst und verfolgen Sie ihre Ziele. Und das trifft nicht nur im Job zu, sondern in vielen Lebenslagen. Ich finde, wer an sich selbst glaubt, ist auch glücklicher mit sich selbst. Ich weiß, dass das nicht einfach ist. Ich selbst bin, so glaube ich, der größte Realist auf Erden. So komme ich mir manchmal jedenfalls vor, wenn wieder mal etwas nicht so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt habe. Dieses Wissen hatte ich natürlich schon vorher. In solchen Momenten vertraue ich mir selbst. Das baut auf. Also, nach vorn blicken! Alles andere macht unglücklich. Und? Ist Ihnen eingefallen, wann Sie das letzte Mal glücklich waren? Wenn Sie es selbst beeinflusst haben, dann wissen Sie ja, wie Sie es immer wieder sein können. Und wenn Sie mal beim Roulette auf Zahl gewinnen, dann nehmen Sie das Geld und machen damit etwas, was Sie glücklich macht. Vielleicht kaufen Sie sich ein neues Paar Schuhe oder aber Sie laden alte Freunde mal wieder zum Essen ein. Fordern Sie das Glück aber besser nie heraus. Sie wissen ja, die Bank gewinnt immer.

Ihr Chris Fleischhauer

Jerome Flaake zum Thema: Lebensziele



 Zur Person: Jerome Flaake, Jahrgang 1990, Eishockeyspieler bei den Hamburg Freezers (DEL)

Wie ein Leben auszusehen hat, davon hat jeder von uns eine andere Meinung. Die einen wollen Familie, die anderen Karriere, wiederum andere Familie und Karriere gleichzeitig. Dann wiederum gibt es Menschen, die ein ruhiges und geordnetes Leben führen wollen und wieder andere die es wild und chaotisch haben möchten. Doch allen Lebensstilen liegt eins zu Grunde: Man möchte seine Lebensziele erreichen. Jerome Flaake teilt uns im folgenden Interview mit, welche Motivation man aufbringen muss und welche Hürden es zu überwinden gillt um die nötigen Goals im eigenem Lebensplan zu erzielen. 

Wie definierst du das Wort "Lebensziele"?

Lebensziele sind Ziele, die du von klein auf verfolgst. Sie sind das, was du erreichen willst. Das, was du mal werden willst! Sie sollten Spaß am Leben machen und du solltest sie jeden Tag genießen.

Welchen Wert hat für dich das Teamplay?

Teamplay ist gerade in meinen Job das A und O ! Du musst deinem Gegenüber das Vertrauen haben. Jeder in der Gruppe sollte dem anderen den Erfolg gönnnen und den anderen unterstützen. Alle für einen und einer für alle !!

Muss man sich von vielen Dingen trennen, wenn man konkret ein Ziel vor Augen hat?

Natürlich gibt es Zeiten im Leben, wo man einstecken muss, um die Ziele weiter zu verflogen: z. Bsp. ins Ausland gehen. Doch ich denke, dass es immer auch einen gemeinsamen Weg gibt: z.Bsp in einer Partnerschaft. Es gibt immer Mittel und Wege um sich nicht von zu viel zu trennen und um trotzdem Erfolg zu haben.

Wie trainiert man Kraft, Ausdauer, Langatmigkeit? Wie kann man sich dafür am besten motivieren?

Es gibt viele verschiedene Methoden. Ich denke, dass das wichtigste das Reinbringen einer Abwechslung ist um weiterhin Spaß zu haben, um es nicht zu einseitig zu halten. Die Motivation kommt eigentlich von allein, wenn man Ziele vor Augen hat. Trainiere immer mehr, als die anderen. Das wird sich am Ende bezahlt machen.

Welchen Rolle spielen Partner, Freunde und Familie bei der Zielgestaltung?

Ein harmonisches Familienleben gibt Kraft, Abwechslung und Unterstützung. Man sollte es niemals vernachlässigen! Dort hat man Menschen, die für einen da sind. Egal, ob es gut oder schlecht läuft. Und sie lieben einen, so wie man ist.

Gibt es No-go´s die man bei der Zielgestaltung beachten sollte?

Man sollte immer professionell sein. Viel Schlaf , gute Ernährung , evtl. auch kein Alkohol. Der Körper ist ein Kapital. Dementsprechend sollte er behandelt werden. Und man sollte auch nie das angestrebte Ziel aus den Augen verlieren! Sobald man aufgehört hat daran zu glauben, hat man verloren !

Wie sollte man im Laufe des Lebens mit Neidern umgehen?

Neider gibt es überall. Und wenn man darüber nachdenkt, was andere denken könnten, geht man kapputt! Man sollte so sein, wie man ist. Man sollte stolz darauf sein. Man sollte versuchen noch mehr zu erreichen um sich selbst zu bestätigen. Neider wären meistens gerne an der Stelle, wo man selber ist.

Und mit Ängsten vor Fehlern?

Wir sind Menschen und alle Menschen machen Fehler. In jedem Training, welches das Leben bereit hält, sollte man diese Fehler reduzieren. Irgendwann wird man Schritt für Schritt besser. Das Selbstvertrauen sollte jedoch immer beibehalten werden. Und man sollte von jedem Fehler lernen. Das wichtigste ist, dass man danach wieder aufrecht stehen kann.

Welchen Rat kannst du jungen Menschen geben, die auf Grund all der Möglichkeiten im Leben zu keinem wahren Ziel kommen können?

Die jungen Leute sollten sich kleinere Ziele setzen und Schritt für Schritt glücklicher werden. Sie sollten niemals nie sagen.

Und welchen Rat den Karrieristen unter uns?

Seid stolz auf das, was ihr erreicht habt. Aber lehnt euch nicht zurück. Das Leben ist lang und es kommt immer mehr nach. Der nächste will euren Platz einnehmen ! Versucht trotzdem immer auf euren Körper zu hören und auf eure Gesundheit, das ist das wichtigste!

Als ich diesen Blog im April gestartet habe, habe ich nicht gedacht, dass ich innerhalb kürzester Zeit über 15 000 Leser gewinnen würde. Nun neigt sich das Jahr zu Ende und ich bin euch Lesern sehr dankbar, dass ihr mich durch euer Feedback so sehr in meiner Idee eines alternativen VIP Blogs unterstützt. Jeromes Botschaft ist klar: Setzt euch ein Ziel, genießt die Schritte bis dahin und kämpft euch durch den Sturm durch. Ihr werdet, wenn ihr es wirklich wollt, Erfolg haben. Mit diesem letzten Interview für 2014 möchte ich euch ins 2015 entlassen. Ich wünsche euch frohe Weihnachten und ein gelungenes Neues. Glück, Erfolg, Liebe und Gesundheit sollen auf eurer Seite sein. 

 Herzlichst 

 Euer Adam Worozanski

Harald Glööckler zum Thema: Individualität


Foto © QVC

Zur Person: Harald Glööckler, Modedesigner und Unternehmer. 

Ich würde sagen, dass ich mich zu jenen zähle, die oft das tun, was sie wollen. Wenn ich bedenke, was ich schon mal alles sein wollte und was ich dafür unternommen habe, wäre ich, hätte ich alles zielstrebig durchgezogen, wahrscheinlich ein Dr. Universalis. Die vielen Interessen und die Neugier auf das Leben haben mich immer bestimmt. Das dies nicht immer einfach für meine Freunde und die Familie gewesen ist, habe ich oft genug gespürt. Ausgelebte Individualität stellt jeden, der den Weg konsequent geht, vor eine große Herausforderung. Sie setzt ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein für das eigene Leben voraus. Wie dieses Verantwortungsbewusstsein aussieht und wie angestrebte Individualität das Leben reicher macht, dazu gibt uns das Interview mit Harald Glööckler tiefe, so wie stark reflektierende Antworten. 

Wie ist die Definition von Persönlichkeit für Sie persönlich?

Persönlichkeit ist für mich Inbegriff dessen, wer wir sind. Unsere Seele, wenn man so will. Was uns ausmacht, unsere Wünsche, Meinungen, Emotionen, Ziele, Talente, Triebe, unser Umgang mit anderen Menschen. Persönlichkeit zu haben, bedeutet auch, Integrität zu besitzen und zu seiner Meinung zu stehen.

Welche Konflikte gibt es in der Reife eines Charakters?

Viele Menschen sagen, dass sich der Charakter eines Menschen niemals verändert. Ich sage: Nur dumme Menschen verändern sich nicht. Sicher steckt vieles von dem, was wir sind oder noch werden, in uns selbst und verändert sich kaum. Ich bin jedoch sicher, dass wir von unserem sozialen Umfeld maßgeblich beeinflusst werden. Je nachdem natürlich, wie sehr wir uns daran anpassen. Reift ein Charakter, kann dies auch Konflikte mit sich bringen. Manchmal ist das soziale Umfeld nicht im Stande, diese Veränderung zu begreifen oder will sie nicht akzeptieren. Wer sich selbst nie verändert, kann nicht verstehen, warum dies andere Menschen tun. Ich jedoch bin der Meinung: Stillstand bedeutet Rückschritt!

Ist Konformität nicht manchmal leichter zu ertragen?

Sicherlich ist es manchmal leichter, sich anzupassen und mit dem Strom zu schwimmen. Ich persönlich habe dies jedoch nie getan. Ich bin kein Mensch, der immer den einfachsten Weg geht. Ich bin der Meinung, dass man zu sich selbst stehen und sein Ding durchziehen muss. Wer immer nur everybody’s darling sein will, ist irgendwann everbody’s Depp!

Was macht für Sie einen Individualisten aus?

Ein Individualist möchte kein Mitläufer sein, sondern als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen werden. Ein Individualist legt sehr viel Wert darauf, seine Persönlichkeit auszudrücken und scheut nicht davor, seine Meinung kundzutun, auch wenn diese nicht die Meinung der Mehrheit widerspiegelt. Er ist frei von Konventionen. Ein Individualist muss vor allem auch mutig sein und ein dickes Fell besitzen.

Sollte die Gesellschaft Individualität noch mehr fördern, als sie es bisher tut? Und falls ja, warum?

Ich denke ja. Individualismus ist die Basis von Kreativität. Ohne Individualisten, die Wege gegangen sind, die noch keiner vor ihnen ging, gäbe es keinen Fortschritt.

Wie stellen Sie sich ein perfektes, individuelles Leben vor?

Ein perfektes Leben gibt es nicht. Wissen Sie, irgendwann habe ich mir gesagt: Das Leben ist eine Tragödie. Also machen wir lieber eine Operette draus. So schön wie möglich, so elegant wie möglich. Dann ist es wunderbar. Ich mache mir mein Leben so, wie es mir gefällt. Ganz gleich, was andere davon halten.

Was sind die Risiken solch eines Lebensstils? Und sind sie es wert?

Risiken gibt es überall– wer nichts riskiert, der gewinnt auch nichts! Würde ich mein Leben nicht zu einhundert Prozent so leben, wie ich es für richtig halte, dann stände ich heute nicht dort, wo ich bin. Ich habe mich schon früh ganz in meinem Leben bewusst dazu entschieden, meinen eigenen Weg zu gehen und ich kann Ihnen nur sagen: Ich habe es niemals bereut!

Gibt es Dinge, die ein Individualist nie tun sollte?

Man sollte als Individualist nicht erwarten, dass andere es einem gleich tun. Wer sich anpassen möchte, bitte schön. Wer Kuchen essen möchte, sollte Kuchen essen! Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden.

Welchen Rat, können Sie Kindern und Jugendlichen geben, welche auf Grund ihres "Andersseins" gehänselt, gemobbt werden?

Es ist sehr schwer, da einen allgemeingültigen Rat zu geben. Ich habe mich als Kind nie verbogen oder so getan, als wäre ich jemand anderer. Ich bin auch heute noch der Meinung, dass dies richtig war und dass man immer zu sich selbst stehen sollte. Man muss lernen, sich selbst so anzunehmen, wie man ist. Man muss sich selbst lieben, mit all seinen Eigenheiten, Macken und Fehlern. Nur dann kann man letztendlich glücklich werden.

Und den Erwachsenen unter den „Opfern"?

Der springende Punkt ist: Man darf sich erst gar nicht zum Opfer machen lassen! Man darf diesen Menschen, die nicht akzeptieren können, dass sich die Menschen nicht gleichen wie ein Ei dem anderen, keine Beachtung schenken. Sie sind es nicht wert. Wichtig ist auch die Unterstützung durch andere Menschen. Nur sehr sehr wenige können ganz alleine glücklich werden. Nahezu jeder Mensch braucht andere Menschen zum Glücklichsein. Deswegen kann ich nur raten, sich Unterstützung und Zuspruch von Freunden oder der Familie zu holen. Auch wenn es vielleicht nicht viele Freunde sein mögen, darauf kommt es nicht an. Man braucht immer Menschen, auf die man sich verlassen und auf die man zählen kann. Wie heißt es so schön: Nur gemeinsam ist man stark!

Die ausführlichen Erläuterungen von Harald Glööckler sind ein Anreiz, um sich selbst zu hinterfragen, wo man eigentlich ist und wo man hin will. Jeder von uns ist mit Talenten ausgestattet, welche die Gesellschaft als Ganzes braucht. Wir sollten uns nicht bevormunden lassen, wenn wir hier und da mal vollkommen aus der Reihe tanzen. Wenn wir erfahren, dass wir andere Eigenschaften haben als der Rest um uns herum. Dies ist notwendig für das wachsen und reifen eines Charakters und es macht das Leben bunter, schöner, vielfältiger. 

 Herzlichst Euer 

Adam Worozanski

Florian Wess zum Thema: Authentizität

 

 Zur Person: Florian Wess, Jahrgang 1980, Modedesigner & IT- Boy. 

Durch die Übernahme unterschiedlicher Rollen im Leben wird der Mensch zum Menschen. Sein Charakter wird geformt und er lernt zu leben, zu überleben. Manchmal passiert es jedoch, dass eine der übernommenen Rollen so einengend ist, dass sie das Gesamtwesen schädigt und den Kern des wahren Selbst vollkommen unkenntlich macht. Im folgenden Interview mit Florian Wess erfahrt ihr, wie ihr dem Lug ausweichen und mehr an Möglichkeiten an Authentizität im Alltag leben könnt. 

Welche Definition gibst du persönlich dem Wort Authentizität?

Authentizität auszustrahlen, bedeutet für mich echt zu sein. Mich nicht zu verbiegen oder zu verstellen, nur weil andere mich in eine Schablone pressen möchten. Ich, zum Beispiel, bin, wie ich bin. Schrill, elegant. Ich bin Designer, IT-Boy, Sohn, Lebensgefährte. All diese Eigenschaften sind nie voneinander getrennt, sondern immer gleichzeitig und immer echt. Authentisch eben.

Muss man, um als authentisch zu gelten, das Herz auf der Zunge tragen?

Bei mir gilt schon immer die Devise: erst denken, dann reden! Trotzdem bin ich kein Fan davon nur das auszusprechen, was das Gro der Bevölkerung hören möchte. Ich sage immer das, was ich denke ohne darauf aus zu sein nur populär oder provokant zu sein.

Verstecken spielen, manipulieren, heucheln bringen in der heutigen Gesellschaft anscheinend einen schneller zum gewünschten Ziel. Was hältst du persönlich von ausgefeilten Machtinstrumenten?

Sicher gibt es viele Menschen, die diese Instrumente nutzen, wenn sie anders nicht an ihr Ziel kommen. Bei meiner Familie und mir ist das nicht notwendig. Wir nehmen uns Ziele vor und arbeiten dann sehr hart daran bis wir das Ziel erreicht haben. Dabei zu den Mitmenschen nett zu sein ist ja eine schöne Sache und nicht gleich Heuchelei. Hilfsbereit sein und Hilfe geben, egal auf welche Art und Weise, macht mein Herz und mich als Person glücklich.

Ehrlichkeit währt am längsten, ist ein gängiger Spruch. Darf man auch unehrlich sein, wenn es um die Selbstverwirklichung geht?

Wenn man in irgendeiner Form in der Öffentlichkeit steht, erwarten die Leute, dass man sein komplettes Leben darlegt. Nicht jedes private Detail ist aber für die Öffentlichkeit bestimmt. Selbst verwirklichen kann ich mich dann, wenn mein Berufsleben mit meinem Privatleben im Einklang ist. Das gelingt nur, wenn ich auch mal Dinge ganz privat machen kann. Ohne den Einblick und dem Interesse der Öffentlichkeit.

Welche Werte machen für dich einen vertrauenserweckenden Menschen aus?

Zuverlässigkeit, Authentizität, Loyalität und die persönliche Freiheit gegenüber Meinungen und Vorurteilen. 

Was hältst du von den gängigen "Freaks" ?

Was wäre die Gesellschaft ohne ihre Paradiesvögel? Nur ein grauer Einheitsbrei!

Wie können diese "Freaks" besser und vielleicht auch leichter durchs Leben gehen?

Menschen die sich optisch oder charakterlich vom Status Quo der Gesellschaft abheben, werden von vielen Menschen bewundert oder belächelt, da sie Dinge tun oder lassen können, die andere durch Beruf oder Lebenseinstellung nicht tun können. Wenn man erst mal den Status "Freak" hat, kann man sich quasi viel freier als andere bewegen, was das Leben sicherlich leichter macht. Auch als Freak sollte man jedoch nie seine Vertrauenswürdigkeit verlieren um wenigstens im Arbeitsleben ernst genommen zu werden. Zudem muss man wissen, dass manche Firmen oder Marken sich auf Grund des Freak- seins eine Zusammenarbeit nicht vorstellen können, manche jedoch genau danach Ausschau halten. Diese auf sich aufmerksam zu machen, ist die Kunst.

Welchen Rat hättest du an diejenigen, die konsequent authentisch sein und leben wollen und dadurch immer wieder an Wiederstände stoßen?

Man sollte seine Authentizität intelligent einsetzen, ohne sich zu verstellen. Nicht immer nur auf Provokation setzen, sondern auch mal auf andere eingehen und auch andere Meinungen akzeptieren. Die Akzeptanz erwartet man ja auch immer von den anderen. Mein Motto, welches ich gerne weitergebe: „Wenn nur die Vögel im Wald singen würden, die es wirklich gut können, wäre es ein sehr stiller Wald “

Um den Spagat zwischen Fremdbestimmung und Selbstverwirklichung hinzukriegen, muss die eigene Authentizität öfters beleuchtet und hinterfragt werden. Florians Antworten betrachte ich als eine Art von Taschenlampe, die in den Sackgassen der Selbstreflexion gutes und wegweisendes Licht spenden kann. 

 Herzlichst 

 Euer Adam Worozanski