Samstag, 23. Januar 2016

BAMM CORNER mit Antonio Putignano

antonioputignano

Im folgendem Kurzinterview am Ostersonntag äußert sich der Schauspieler Antonio Putignano zum Thema Familie.

Familie- Ort der eigenen Wurzeln und wie wir sie am besten annehmen.

Welche Gedanken fallen Ihnen ein, wenn Sie an Ihre eigene Familie denken?

Wärme, Geborgenheit, Wohlfühlen, Sicherheit, Liebe.

Wie kann man Konflikte innerhalb der Familie am besten vermeiden, oder lösen?

Man kann Konflikte innerhalb der Familie nicht vermeiden. Man kann sie nur lösen - indem man vernünftig, ruhig, respektvoll miteinander kommuniziert.

Was raten Sie Familien, bei denen der Haussegen schief steht?

Man sollte sich dann an die Zeit erinnern, wie es vor dem Konflikt war und sich auf die wahren Werte besinnen (Liebe, Nähe, Zusammenhalt, ...)

Gibt es nicht auch Situationen, in denen man eigentlich vollkommen den Kontakt zu Familienmitgliedern abbrechen müsste?

Egal wie enttäuscht und wütend man ist, aber den Kontakt zu Familienmitgliedern sollte man nie abbrechen. Blut ist dicker als Wasser!

Wie sollten Eltern am besten mit ihren pubertierenden und "rebellischen" Kindern umgehen?

Zunächst einmal sollte man sich bewusst machen, dass die Pubertät eine ganz "normale" Phase im Leben eines Kindes ist, die einfach dazugehört - egal wie anstrengend die Kinder dann sind. Man sollte stets Vorbild bleiben, ihnen auf Augenhöhe begegnen, aber dennoch auch Grenzen setzen.

Welchen Rat sollten Jugendliche bzgl. ihrer Eltern beachten?

Auch Eltern sind nur Menschen!


Kulumnist Thomas Hirsch: Barcodes, Ziffern und Zahlen

Thomas Hirsch

Zur Person: Thomas Hirsch, Jahrgang 1982, Autor des erfolgreichen Münchner Blogs "Das Münchner Tagebuch" gibt auf diesem Blog Auszüge zu seinen Texten, welche sich mit den Themenschwerpunkten Liebe, Sex & Partnerschaft auseinandersetzen.

Barcodes, Ziffern und Zahlen

Neulich bei meinem wöchentlichen Einkauf im Supermarkt um die Ecke betrachtete ich unbewusst die Barcodes, Striche und die klitzekleinen Zahlen die auf den einzelnen Verpackungen gedruckt sind. Beim Zahlen an der Kasse, starrte ich auf meinen Personalausweis und bemerkte, dass dieser auch aus Zahlen und Ziffern besteht. Auf dem Weg Nachhause fiel mir urplötzlich ein Gespräch mit einem Politiker ein, das wir kurz vor den Wahlen in München geführt haben. In diesem Gespräch ging es um die Zentralisierung von uns Menschen in der Großstadt. Der einzelnen Stadtteile und dem wirtschaftlichen Fortschritt und den Problemen die es gibt, Hochrechnungen und Zahlen. Es war ein sehr aufregendes, erfrischendes und ein ernüchterndes Gespräch und mir wurde bewusst, dass jeder Einzelne von uns hinter einer Zahl steht. Hier weiterlesen 

Mascha von Rascha: Humor im Alltag

Mascha von Rascha
Foto © by Holger Schemel

Zur Person: Mascha von Rascha, Jahrgang GEHEIMNIS, Stand- up Komikerin, tourt zur Zeit mit ihrem Programm „Vorsicht ich bin Russin“ durch Deutschland.

Mascha von Rascha begegnete ich das allererste Mal bei einem gemeinsamen Dreh zu einem Comedyformat für RTL 2. Ihr Naturell, diese trockene und witzige Art begeisterte mich vom ersten Augenblick an. Wir wurden Freunde. Umso mehr freute es mich, als ich bemerkt habe, dass ihre Wunschkarriere als Komikerin seit den letzten 1 ½ Jahren an Fahrtwind bekommen hat. Im heutige Bloginterview möchte Mascha alle Leser dazu aufmuntern mehr am eigenen Humor zu arbeiten, um mit den alltälichen Stresssituationen besser umzugehen.

Was macht für dich wahren Humor aus?

Wahrer Humor findet statt, wenn er authentisch ist! Je mehr Wahrheit im Erzählten steckt, desto besser kommt die Geschichte beim Publikum an. Wer sich selbst nicht zu ernst nimmt und authentisch ist, geht leichter durchs Leben. Humor erleichtert die Kommunikation, er entspannt und lockert dein Gegenüber auf. Voll im Sinne von: Friede, Freude, Vodkakuchen!

Trotz vieler Comedyprojekte im Fernsehen und auf den Brettern dieser Welt, scheint es manchmal dennoch so, dass die Menschen weniger wahrhaftig lachen im Alltag. Sind wir in unserer, nun deutschen Gesellschaft, zu ernsthaft?

Oh ja! Gemeckert wird hier öfter, als gelacht. Dieses Phänomen ist mir schon aufgefallen. Man hört viel zu oft das Wort: Stress. Gelacht wird sehr vorsichtig. Was, ich mir wünsche, ist , dass die Leute ihre sozialen Masken abnehmen und in die Mülltonne schmeißen,. Man sollte zu sich stehen und das ausleben, was einen glücklich macht!

Die meisten Frauen wünschen sich Männer, mit denen sie gemeinsam lachen können. Wie entscheidend ist Humor in der Partnerschaft?

Es gibt ein ganz einfaches Rezept: Viel lachen und viel Liebe machen! Diese beiden Dinge sorgen für eine Bomben- Beziehung

Schützt gelebter Humor vor Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen?

Also, ich bekomme manchmal Nachrichten von Menschen, die schreiben, dass sie unter Depressionen leiden und sich durch meine lustigen Posts bei Facebook besser fühlen und dass ich ihnen Kraft und Motivation gebe. Geile Sache, über die ich mich sehr freue. Eins, was ich herausgefunden habe ist, dass Lachen befreit. Humor und eine positive Einstellung zum Geschehen mildern garantiert die Gefahr depressiv zu werden.

Welche Mittel kannst du an die Hand geben, damit man Traurigkeit überwindet?

Es hängt davon ab, wo die Traurigkeit herkommt. Wenn es um eine tägliche Unzufriedenheit geht, so ´ne Traurigkeit wegen den Kleinigkeiten, wie z.Bsp. die Lieblingssendung verpasst, oder das Wetter ist SCHEISSE, dann sollte man folgendes tun: Lasst euch mal gehen und riskiert etwas. Macht mal Fehler und Quatsch! Tanzt vor dem Spiegel! Lieben, Leben, Lachen! - das sind die Sachen, auf die man nicht verzichten sollte! Was auch hilft, ist reisen! Ich würde gleich mein Heimatdorf Tundusch als Reiseziel vorschlagen. Wenn man dort einen Tag Urlaub gemacht hat, ein Plumpsklo erlebt hat und andere Dinge, die das Gegenteil vom Luxus sind, sieht man seine aktuelle Lage gar nicht so dramatisch und fängt an, den Spaß an den ganz unspektakulären Sachen zu haben.

Jedem Berufskomiker wurde in die Wege gelegt Humor zu präsentieren. Sich selbst und die Umwelt als nicht ganz so ernst zu nehmen und es schelmisch zu zeigen ist eine der wesentlichsten Komponenten um auf Dauer im Comedybusiness zu überleben. Doch nicht nur dieses Business verlangt diese Haltung, sondern auch der generelle Alltag in jeder Lebens/ Berufssituation. Humor eröffnet uns neue Wege. Auch neue Horizonte, wie wir auf schwere Lebenslagen schauen können. Maschas Intention der Antworten zeigt uns auf, wie wir wieder Anschluss zu diesem Kind wiederfinden, welches sich über die Kleinigkeiten des Lebens köstlich amüsiert und gelacht hat. Humor, der ganz aus dem Herzen kommt, macht uns weich, authentisch und liebevoll. Er macht unser menschliches Dasein sinnvoll, Heil und kostbar. 

Herzlichst 
Euer Adam Worozanski

Kolumnist Thomas Hirsch: Virtuelle Dates

Thomas Hirsch 

Zur Person: Thomas Hirsch, Jahrgang 1982, Autor des erfolgreichen Münchner Blogs "Das Münchner Tagebuch" gibt auf diesem Blog Auszüge zu seinen Texten, welche sich mit den Themenschwerpunkten Liebe, Sex & Partnerschaft auseinandersetzen.

Virtuelle Dates

„Verdammte Scheiße, wieso schreibst du mir nicht zurück. Ich sehe doch, dass du Online bist. Willst du mich verarschen???“, denke ich mir in dem Moment als ich auf deinem Profil war. Ich erwische mich dabei, wie ich 2- 3 mal in der Stunde auf deinem Profil bin um nachzusehen, ob du „Online“ bist. Zu sehen, mit wem du geschrieben hast und mir selbst die Frage stelle, wieso du mir nicht schreibst und meine Fragen beantwortest. Sämtliche Messenger überprüfe ich nach deinem letzten „log in“. Ich komme mir schon wie einer abgefuckter Kontrollfreak vor, der sich selber lächerlich macht. Wie eine Sucht ohne Befriedigung. Dies ist doch eine völlig bekannte Situation, für „User“ des Internets und der modernen Zeit. Hier weiterlesen...

Donnerstag, 21. Januar 2016

BAMM Corner mit Dr. Alice Brauner

alicebrauner

Im ersten Kurzinterview in der Kolumne "Bamm Corner" gewährt Deutschlands erfolgreichste Filmproduzentin Dr. Alice Brauner (48) einen Einblick in ihre Einsichten zum Thema Erfolg.


Erfolg, der beflügelt!

Welches Zitat beschreibt Ihrer Meinung nach Erfolg am besten?

Nur eines: Kants kategorischer Imperativ! "Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne."

Was ist der Garant, um von Beginn an einen erfolgreichen Weg zu gehen?

Niemals aufgeben bzw. nach einem Scheitern sofort wieder aufstehen!

Welche Fehler sollte man vermeiden, wenn man auf der Übeholspur ist und es steil Berg auf geht? 

Niemals unbescheiden werden. Demütig bleiben!

Welche negativen Konsequenzen kann ein langanhaltender Erfolg mit sich bringen?

Dass man die Bodenhaftung verliert. Dass man meint, über Allem stehen zu können. Auch, dass man moralisch einwandfreies Verhalten aus den Augen verliert und Sonderregeln für sich in Anspruch nehmen möchte.

Kann man erfolgreich sein, wenn man nur die eigenen Interessen im Auge hat? 

Das glaube ich keinesfalls. Wenn ich andere Übervorteile, indem ich nur meine eigenen Interessen im Auge habe, wird sich die Keule, die ich dabei geschwungen habe, irgendwann gegen mich richten.

Wie fördere ich den "Gewinner" in mir?

Mit viel Disziplin, Mut, Risiko-Bereitschaft, man darf keine Angst vorm Versagen haben. Es geht nie nur bergauf.

Tanja Seehofer zum Thema: Balance & Frieden

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Zur Person: Tanja Seehofer, Jahrgang 1973, Casterin, Schauspielerin, Yogalehrerin & Coach.

In einer Welt, wo vieles sehr unruhig erscheint, wo man durch die mediale Berichterstattung jeden Tag an Kriegsschauplätzen teilnimmt, kommt es selten vor, dass der Mensch die Sehnsucht nach Frieden erfüllt bekommt. Was ist der Hauptgrund für den Unfrieden und wie kehrt die gesuchte Ruhe in das Leben der Menschen ein, sind Fragen, die durch Tanja Seehofer auf eine sehr einfühlsame Weise beleuchtet und in diesem Interview beantwortet werden.

Welche Stichworte fallen Ihnen zum Thema Frieden ein?

Freiheit und Gerechtigkeit, Vergebung und Loslassen, Reines SEIN/ heilsames EINS sein.

Worin begründet sich der Unfrieden in der Welt?

Unfrieden in der Welt ist überall zu sehen und beginnt schon oft im kleinen Kreise der Familie, in der Schule, unter Freunden, in der Politik, unter den Religionen, unter Völkern usw.. Oft geht dem Unfrieden eine große Unzufriedenheit, oder eine Suche nach der Wahrheit und Gerechtigkeit voraus und dies veranlasst oft zum Streit, zu Aufständen. Man möchte Ausbrechen aus der alten Situation und da viele von uns verlernt haben gewaltfrei zu kommunizieren und sich mitzuteilen, überwiegt das EGO und es bleiben Gewalt und Zerstörung. Es gibt immer mehr Staatsschulden, Arbeitslosigkeit u.a bei Jugendlichen. Armut entsteht und auch das Gefühl der Sinnlosigkeit. Ohne Sinn, ist das Leben sinnlos. Man spürt sich oft nicht mehr und muss sich durch Gewalt, durch Unfrieden, dem Gefühl des "Selbstspührens" wieder ins Leben holen, um es sinnvoll zu machen.

Es gibt Menschen, die sich tief im Innern hassen. Ist es nicht sogar manchmal plausibel begründet?

Manche Menschen hassen sich im Innern. Entstanden ist dies oft aus der Selbstlüge heraus. Viele geben sich nach außen anders als sie wirklich sind. Viele belügen sich und ihre Seele so sehr und dies lässt tiefe Schuldgefühle entstehen, bis hin zur Selbstverletzung als Strafe. Manchmal wird die eigene innere Aggression auf andere Menschen erniedrigender Weise weitergegeben und eine Situation eskaliert. Streit, Gewalt, eine Straftat, dies lässt sicher auch in einem bewussten Moment den Hass zu sich selbst entstehen. Schamgefühle, Depression, Bestrafung sind sehr tief schwingende Bewusstseinsebenen und diese nähren wiederum den Selbsthass und steigern den "Low-Energy-Zustand". Es ist wie ein Kreislauf. Ein Durchbruch ist hier sicherlich möglich, jedoch verlangt dies einen großen Schritt und das Verlassen der eigenen Komfortzone des Opfer- Denkens.

Warum hören die meisten von uns nur ungern Komplimente von anderen?

Viele Menschen können Komplimente nicht annehmen, da ihr eigenes Selbstbild, bzw. ihr Selbstwert(gefühl) sehr tief gestaffelt ist. Sie können die positive Schwingung eines ehrlich gemeinten Kompliments nicht spüren, positiv fühlen, da ihre Gedanken der Selbstwahrnehmung in einer anderen Frequenz schwingen. Als Beispiel: eine Stimmgabel mit dem Ton A kann die Schwingung einer Stimmgabel mit dem Ton E nicht "hören", nicht "annehmen". Oft löst dann ein Kompliment eher unschöne Gefühle aus wie Scham, oder Mistrauen. Viele Menschen denken dann sofort: "Oh, was muss ich jetzt zurück geben?". Sie setzen nehmen, sofort mit geben gleich, ohne zu fühlen wie schön es sein kann geliebt und gesehen zu werden. Nur so wie man ist, ohne Bedingung an etwas.

Braucht man den anderen Menschen für den inneren Frieden, oder sollte man sich nicht doch lieber in eine Höhle verziehen?

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich für mich behaupten, dass der innere Frieden als allererstes bei SICH SELBT zu suchen und zu finden ist. Noch vor ein paar Jahren war ich ein sehr unsicherer Mensch und im Innern zerstreut und sehr unklar im Wissen, wer ich eigentlich bin. Ich habe meinen inneren Frieden vom "Äußeren" abhängig gemacht, es war alles "harmonisch" und "friedlich" wenn der Partner "zufrieden" gewesen ist, in der Arbeit alles "gut" lief , wenn die Kollegen mich mochten, mich toll fianden, usw. Jedoch war dies alles eine Lüge, bis ich schwer erkrankte und in eine tiefe Depression hinein fiel. Erst der komplette Rückzug aus meinem gewohnten Umfeld gab mir Ruhe. Der Rückzug in eine Klink, der Rückzug zur tiefen Stille. Tagelanges schweigen, nur spüren was in einem selbst vorgeht, sich den schlimmsten Gedanken und Gefühlen zu stellen die im Innern auftauchen um sich dadurch zu schälen wie eine Zwiebel, sich der inneren Stimme zu öffnen und danach zu wissen wer man ist, das sich selbst fühlen - körperlich, geistig, seelisch - ohne das Außen. Das braucht man in meinen Augen für den inneren Frieden. Sich seiner SELBST-BEWUSST-SEIN, erst dann kann ich mich auch im anderen wieder finden.

Gibt es noch Chancen auf ein kollektives Bewusstsein von Frieden, oder ist dies eine utopische Vorstellung vom Miteinander?

Ich denke es gibt durchaus Chancen. Immer mehr Menschen öffnen sich den Möglichkeiten des Miteinanders und es bilden sich auch immer mehr Gruppen die Transzendale Meditation ausüben. Das diese besondere Art von "Gruppen"- Meditation eine große Auswirkung auf das kollektive Bewusstsein ausübt, wurde bereits 1993 in Washington durch das Experiment nach Maharishi Mahesh Yogi großes bewiesen. Während dieser besonderen Versuchsperiode meditierten ca. 4.000 Menschen und es gab. u. a. einen großen messbaren Rückgang der Gewalttaten. Ich sehe in der heutigen Zeit viele Meditationsgruppen die sich weltweit miteinander verbinden z.B. nach schlimmen Naturkatastrophen. Diese Wahrnehmung alleine zeigt für mich, dass wir alle miteinander verbunden sind und Gott in allem verweilt und ist.

Welches Werkzeug ist notwendig, damit man Gleichklang und Einheit mit der Umgebung erfährt?

Die Werkzeuge sind meiner Meinung nach eigentlich sehr einfach und für jeden Menschen der den Fokus darauf legt, zu erreichen. Eine große Rolle spielt für mich das Zulassen der Langsamkeit. Hiermit meine ich das Wiederentdecken der Sinne. Man sollte wie ein kleines Kind alles an Schönheit und Freude eines Moments aufnehmen. Das Lächeln eines fremden Menschen auf der Straße wahrnehmen, den Vogel, der so schön singt, wieder hören, ein Eis genussvoll essen, einen lieben Menschen umarmen. All das kann in der Bewusstheit und Achtsamkeit für diesen besonderen Moment große Wertschätzung und Dankbarkeit auslösen und somit das vollkommene Gefühl der Liebe und Einheit mit allem was ist schaffen.

Es liegen noch sehr viele unerledigte Dinge und Steine auf dem Weg zum wahrhaften und ganzheitlichen Frieden. Tanjas Antworten sollen uns daran erinnern, dass wir behutsam und geduldig diese Hindernisse aufräumen müssen. Erst dann kann ein Glück entstehen, welches jedes Herz beruhigt. 

Herzlichst 
Euer Adam Worozanski

Wolfgang Gründinger: Study, career, life

Wolfgang

Wolfgang Gründinger, born in 1984, Democracy researcher and journalist. Spokesman for the Foundation for the Rights of Future Generations and a member of the Think Tank 30, the young think tank of the Club of Rome. 

 A few years back I flipped through the TV channels in the evening and stopped at a panel discussion on one of the public broadcasting channels. There was a Wolfgang Gründinger who has very vigorously and eloquently represented the views of a young generation that in the very near future will most probably be affected by poverty in old age. He knew how the "young" tick today and what, despite many crises, they hoped to get from life. In this blog he is now giving some answers at hand that shed a light on studies and its prospects. 

What would your advice be to everyone who is considering to study?

Do it! And go with your good feeling– meaning, study something that is of interest to you and not necessarily what the current job market is offering. Because the job market is constantly in upheaval and determined by cycles. Additionally, an academic education is still the best insurance against unemployment. However you should not get enclosed within the whole ivory tower of the university operation, but sometimes look outside the box and have a closer look at the economy and society. 

To what degree are parents playing a role in a good-organised and successful studying career?

At the very least a well situated family home can provide the financial basis for studying and paves the way to coveted internships. Children from the middle class consequently have a tremendous advantage. Others have to work alongside in low qualified jobs to pay rent. Those who come from a richer home, might as well hold a casual job, but then mostly for the purpose of their self-discovery trip in Southeast Asia. Therefore, there are initiatives such as Arbeiterkind.de that address the financial and mental hurdles faced by working class children, and rightly so. 

Are there degrees, that would definitely secure a job? 

Almost certain currently are courses such as IT, electrical or mechanical engineering, i.e. technical studies - and everything that has to do with the energy evolution or digitisation. For all other ones the way to a safe and decent paid job is far lengthier. 

What difficulties arise if you terminate your studies prematurely? 

Who figures that he or she is better off somewhere else, should happily give up his or her studies. Some of my friends have started a business during university and therefore put their studying on hold. However, one should understand that the time at university is not only a preparation for the working market, but also understand the value it can have for the development of their whole personality. It shouldn’t be reduced to its economic function only. 

Should networks be used within the campus? 

Networks create themselves by drinking beer together. Or coffee. I don’t think much of  “networks" as a self-purpose in itself. For me that’s too career driven and does not fulfill me in life.

Internships, temps, studying. Is the current student overwhelmed? 

The young generation is tremendously hard working - and exploits itself. According to the Shell Youth Study, the majority of younger people is convinced that: “through a lot of ambition and tenacity to get things under control" - they will be able to tackle things. Trusting their own performance, the young are confident, despite all the social problems, to advance their personal lives and be able to compete in the working market. The majority of students are guided by the idea of competition and meritocracy. But all this must not obscure the fact that there are many hurdles, where every day way too many young people fail. The magazine Neon speaks of the "Generation of self-exploitation", which is proud "of their work ethic, their perseverance and their efficiency. Only in this way one can survive the globalised economy of the 21st Century [...]. Thus, the self-exploiters endure fear, loneliness and fatigue, and don’t write protest posters and letters of complaint". The student magazine Zeit Campus registered a pervasive "dictatorship of reason" that compels a “arms race of resumes". Nowadays, there seems to be no more space for the average student. 

What steps should be taken immediately after completing the degree? 

Take a trip around the world! 

What motivation should prospective employers and the government provide/offer to graduates? 

Young people no longer run after the sense free capital accumulation. They do not want jobs that simply produce only money; they want jobs that make sense. Flexible working arrangements - for family, training or simply for a break - and secure prospects are more important than the salary. 

All those who will continue their studies from next week and to all those who are freshly baked students, I wish a very successful new semester. Let Wolfgang’s statements be an encouragement to you and your studies. Get to know new people, expand your horizons in many directions and have fun with the privilege of being a young graduate. 

BR Adam Worozanski